Freiheit ist die,
welche ich ergreife –
Denken ist,
zu dem ich mich bekenne und bemüßige –
Leben ist
das noch nicht fassliche
und darin frei.
Mein hier Sitzen ist Wille.
Mein Herz ist gut.
Ich möchte es nicht vergessen.
Ich möchte aufgehen, hingeben
mich, nicht nur im Eigenen,
aber auch nicht das Eigene.
Ich bliebe ansonsten verraten,
und daher die unbeschreiblichen Albträume -
Bild gewordenes Verratensein.
Ich will mir merken,
die Zähe, die mich zeichnet,
die Freiheit, die ich zu spüren fähig,
welch starkes Gefühl mir das Herz beackert.
Und alles kann Segen sein.
Unter dem Vorbehalt dieser Prämissen.
Merken möchte ich mir:
die Durchsetzungskraft meines Starrsinns,
das Vorwärtsdrängen meiner Lust,
das Beisitzen, die Spannweite meiner Liebe und meiner Trauer,
das Auflesen meiner Verzweiflung,
den Rückhalt meines Stolzes,
die Logik meiner Treue und meiner Teure.
Die Weite meines Umgreifens (mit der Hand, mit dem Hirn, mit dem Herz),
die Tiefe meiner überbrückten Abgründe,
ihre hinfällige Brückenbedürftigkeit!
Meine Ungeduld. In guten, wie in schlechten Zeiten.
Mein richtiges Maß. Mein falsches Maß. Meine Maßlosigkeit.
Meine verblümte Seele, mein unverblümter Leib, -

ich Mensch,
der nicht sein darf
(und nur sein kann)

dazwischen.