Ich will
dass du weißt
dass ich will,
und dabei frei bin.

Ich will
dass du weißt,
dass du nie wissen wirst,
was ich will.
Auch nicht,
wenn ich es dir sage.

Denn wohin wir beide 
noch reichen,
entzieht sich 
unser beider Wissen.

Doch will ich
dass du weißt,
dass ich will
du sollst dabeisein.

Du sollst alles wissen,
was du wissen musst,
um bedenkenlos, ja arglos mitzugehen.

Du sollst wissen
dass ich nie glauben werde,
dass ich alles über dich weiß.

Ich nehme deine Hand
und lasse sie los,
ganz wie es dir beliebt,
also: wie du willst.

Ich wäge mein mit dir Sein ab:
Bin aber am Ende bereit
dich wissen zu lassen:
Ich will dich noch mehr.

Willst du denn mein Wollen?

Ich will jedenfalls,
dass du weißt,
dass dein Wille
mir über mein Wissen geht.

Weißt du denn nicht,
dass das,
wenn es will,
Liebe sein kann?